Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Im folgenden finden Sie Antworten zu Fragen, die immer wieder auftauchen und vielleicht auch für Sie interessant sind:
- Wie viele Teilnehmer hat eine Eltern-Kind-Gruppe?
- Kann ich Geschwisterkinder mitbringen?
- Wer kann die Kinder begleiten?
- Was soll ich zu den Kursen mitbringen?
- Was sollte ich nicht mitbringen?
- Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit?
- Wie sollte ich mich mit meinem Kind verhalten?
- Können verpasste Stunden nachgeholt werden?
1. Wie viele Teilnehmer hat eine Eltern-Kind-Gruppe?
In einem Kurs kommen in der Regel 8 – 10 Eltern-Kind-Paare zusammen, um gemeinsam Musik zu machen.
2. Kann ich Geschwisterkinder mitbringen?
Im Musikgarten® wird besonderer Wert auf die Bindung zwischen dem Kind und dem Elternteil bzw. der Begleitperson gelegt. Daher ist es erwünscht, dass für jedes Kind eine eigene Bezugsperson anwesend ist. Viele der Aktivitäten, wie z.B. der Kniereiter, sind auf eine Eins-zu-eins-Begleitung ausgelegt und können nur so ihr volles Potential entfalten. Zwei Kinder zu betreuen kann für die Begleitperson aber auch für die Kinder selbst eine emotionale, körperliche oder organisatorische Herausforderung sein.
Schon im Alltag mit mehreren Kindern müssen Mamas und Papas ihre Aufmerksamkeit oft jonglieren. Musikgarten® bietet die Chance, als Begleitperson die gemeinsame Zeit bewusst zu erleben und dem Kind volle Aufmerksamkeit zu schenken. So entsteht auch für das Kind eine intensive und bereichernde Zeit.
Versuchen Sie bitte eine Betreuung für Geschwisterkinder zu organisieren. Vielleicht wartet sogar eine Quality-Zeit mit der Tante/dem Onkel, den Großeltern oder dem anderen Elternteil auf Ihr Kind.
In Betreuungsnotfällen dürfen Geschwisterkinder natürlich mitkommen. Ich bitte aber um vorherige Absprache.
In Einzelfällen, abhängig vom Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes, kann die Anwesenheit eines kleinen Geschwisterchens gut funktionieren und ist je nach Alter nicht anders möglich.
Gerne können wir Ihre individuelle Situation besprechen und schauen, ob dies auf Ihre Familie zutrifft.
3. Wer kann die Kinder begleiten?
Musikgarten® spricht in erster Linie von Eltern-Kind-Kursen. Ihr Kind wird sich bestimmt über eine exklusive Zeit mit Mama oder Papa freuen. Dennoch kann gerne auch eine Tante, ein Onkel, ein Pate, die Oma, der Opa oder ein Babysitter Ihr Kind zu den Musikgarten Kursen begleiten. Auch ich habe die Kurse als Nanny kennenlernen und genießen dürfen.
Entscheidend ist, dass die Begleitperson auf dem Boden sitzen, problemlos aufstehen und sich durch den Raum bewegen kann. Bei Eltern mit eingeschränkter Mobilität können wir gerne Ihre individuelle Situation besprechen und gemeinsam Lösungen finden.
Wünschenswert ist eine kontinuierliche Begleitung für Ihr Kind. So können beide mit den Kursen und der Eltern-Kind-Gruppe wachsen.
4. Was soll ich zu den Kursen mitbringen?
Die Eltern sowie die Kinder sollten bequeme Kleidung tragen, um sich gut bewegen und auch auf dem Fußboden sitzen zu können.
Auf Grund der Bequemlichkeit und des Raumes selbst, werden Draußenschuhe in der Musikgarten Stunde ausgezogen. Ich empfehle für die Kinder als auch für die Eltern das Tragen von Anti-Rutsch-Socken oder bequemen Hausschuhen, sodass sie sicher herumrennen und angenehm auf dem Boden sitzen können.
5. Was sollte ich nicht mitbringen?
Bitte lassen Sie Spielzeuge, Kuscheltiere und Essen zuhause/im Auto. Die Musikgarten Kurse sollen ganz der Musik gewidmet sein. Wenn Ihr Kind ein Kuscheltier hat, von dem es sich nicht lösen mag, sprechen Sie mich gerne an und wir finden einen guten Weg.
6. Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit?
Jedes Kind hat seine eigene Zeit sich an neue Situationen, Gruppen und Aktivitäten zu gewöhnen. Manche Kinder lösen sich schnell von ihren Bezugspersonen und musizieren schnell aktiv mit. Andere Kinder beobachten zunächst einige Wochen bevor sie aktiv mitgestalten. Das ist völlig in Ordnung. Auch beim Zugucken und Beobachten nehmen die Kinder schon alles auf und lernen dabei.
7. Wie sollte ich mich mit meinem Kind verhalten?
Lassen Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, um anzukommen. Auch beim Zugucken und Zuhören lernt es schon einiges. Wichtig sind Sie als Vorbild. Wenn Sie mitklatschen, sich mitbewegen und mitsingen, wird Ihr Kind irgendwann auch mitklatschen, sich mitbewegen und mitsingen.
Wichtig ist, Ihr Kind nicht zu zwingen. Steht Ihr Kind beispielsweise auf und läuft herum während wir im Kreis sitzen, machen Sie weiter die Aktivität mit, suchen Blickkontakt und laden Sie Ihr Kind immer wieder ein mitzumachen. Bleibt ihr Kind sitzen und guckt zu, während wir aufstehen und uns bewegen, laden Sie ihr Kind wieder ein mitzumachen. Wichtig ist auch, Ihr Kind nicht zu manipulieren.
Manipulieren heißt zum Beispiel: Wenn mein Kind nicht mitklatscht, nehme ich die Hände meines Kindes und führe seine Hände in der Klatschbewegung.
Das wollen wir im Musikgarten nicht tun. Umso schöner und wertvoller ist es, wenn Ihr Kind zu seiner Zeit eine Aktivität/Bewegung aus eigener Kraft heraus zum ersten Mal macht! Dann befinden wir uns im stressfreien Lernen und Begleiten.
Außerdem bitte ich darum, den Austausch zwischen den Eltern/Begleitpersonen während der Stunde minimal zu halten und lieber hinterher ins Gespräch zu kommen. Denn auch hier gilt wieder die Vorbildfunktion: Höre ich zu, lernt mein Kind zuzuhören.
8. Können verpasste Stunden nachgeholt werden?
Falls eine Stunde meinerseits abgesagt werden muss, wird die Stunde im Anschluss an den Kursblock nachgeholt, sodass der komplette Kurs mit 16 Einheiten stattfinden wird. Die von Ihnen verpassten Stunden können nicht nachgeholt werden.
